Sabine Rolle

Darf ich vorstellen: Sabine

Ich bin Sabine (46), selbständige Gärtnerin aus dem Breisgau. Wie meine Freundin Claudia beschäftige ich mich ebenfalls seit 2011 mit dem interessanten Thema Ernährung.

Der Anfang war etwas holprig, weil ich ja nicht Ernährungswissenschaft studiert hatte. Somit war ich anfangs mit den ganzen offline und online Informationen ziemlich verwirrt. Aber sobald ich die wenigen zentrale Aspekte gelernt und verinnerlicht hatte, ging alles wirklich recht einfach von der Hand.

Ich halte schon seit knapp sechs Jahren mein Wunschgewicht – und das ganz ohne das Gefühl zu haben, eine Diät zu machen. Ich ernähre mich einfach ‚sinnvoll und nachhaltig‘: ich beachte die zentralen Aspekte, passe die Ernährung auf meine Bedürfnisse an und ‚sündige‘ auch gerne mal, weil es Teil der Gesamtphilosophie meiner Ernährung ist. Ich fühle mich rundum wohl in meiner Haut und freue mich, auch mal meine figurbetonten Lieblingsklamotten tragen zu können.

Ernährung ist für mich mehr als das Wunschgewicht; es ist die Grundlage meines gesamten Wohlfühlens.

– Sabine

… Bevor wir uns das Verhalten von Sabine genauer ansehen, will ich Dir die kleine Anekdote von mir selber zu Ende erzählen.

Es dauerte also noch bis 2010, bis die Zeichen so deutlich waren, dass ich sie nicht mehr ignorieren konnte und ich mich gezwungen sah, radikal umzudenken.

Im März ging es von meiner Wahlheimat Thessaloniki, wo ich seit 2006 lebe, zum Wintersport für ein Wochenende nach Bansko in Bulgarien (wo es übrigens eines der besten Skiresorts weltweit gibt). Alles lief so weit wie gehabt. Bis der Moment kam, an dem es ‚Klick‘ machte:

Nach dem Aussteigen aus dem Sessellift setzte ich mich in den Schnee, um die Bindung meines Snowboards festzumachen. Beim Versuch, mich nach vorne zu beugen, hatte ich doch tatsächlich Schwierigkeiten, an die Bindung zu kommen.

Der Grund: mein Wohlstandsbauch war mir im Wege! Und außerdem hatte ich das Gefühl, beim Versuch des Schließens der Bindung mehr außer Atem zu sein, als beim Snowboarden selber.

„KLICK“… ich hatte es ganz deutlich gehört. Und es war nicht das Klicken der Bindung (auch wenn ich diese mit etwas Mühe dann letztlich schließen konnte).

Das Klick kam in Gestalt der folgenden Worte in meinem Gehirn:

„So kann es nicht weitergehen. Es muss etwas passieren… und zwar unbedingt und so bald wie möglich.“

Der zweite Teil meines Gedankens war:

„Sobald Du vom Snowboarden zurück bist, machst Du Dich auf die Suche nach Mitteln und Wegen, um abzunehmen!“

Eine weitreichende Entscheidung, denn ich konnte damals nicht wissen, dass ich damit letztlich den Grundstein legen würde, um anderen Menschen in einer ähnlichen Situation zu helfen.

Letztlich hatte ich dort auf dem Berg eine Art ‚Erleuchtung‘

… der Groschen war gefallen.

Mir wurde bewusst, dass die Rolle, die ich angenommen hatte, die von Claudia war (natürlich hatte ich das ganze Gebaren noch nicht als „Claudia“ etikettiert).

Und ich hatte vermutlich Alles aus dem rausgeholt, was eine Claudia an Abnehmerfolg haben konnte.

Die SABINE Rolle

Zu Hause angekommen machte ich mich also wieder auf die Suche nach Informationen – ähnlich wie schon damals in 2009 nach meiner Rückkehr aus Paris.

Nur dieses Mal war es mir deutlich ernster. Mir war klar geworden, dass es mit klassischen Diäten nicht getan sein kann. „Der Mensch ist nicht geboren, um Diäten zu machen!“, war ein eindringlicher Gedanke, den ich hatte.

Irgendwas war hier falsch… denn obwohl ich mich trotz der unterschiedlichen Experimente mit funkelnden Diät-Versprechen im Großen und Ganzen nach den Vorgaben der bekannten Ernährungspyramide ernährte, wurde ich eher dicker als schlanker.

Ich musste also herausfinden, was genau hier falsch lief. Und die Welt, die sich vor meinen Augen auftat, als ich nicht mehr in kurzfristigen Diäten dachte, sondern in nachhaltiger Ernährung, war geprägt von Aha-Momenten. Teilweise fühlte ich mich wie Alice im Wunderland.

Eine Sabine geht ganz anders an das Thema heran als eine Claudia.

Sabine „kontrolliert“, wie sehr sie sich zu „funkelnden Diät-Objekten“ hingezogen fühlt. Sie ist nicht nach diesen süchtig. Sie kann sich kontrollieren, was sie letztlich isst und was sie ignoriert.

Ihre Aufmerksamkeit ist selektiver und fokussierter. Sie schätzt ihre Zeit als sehr hohes Gut ein.

Sabines Vorgehensweise sieht ungefähr so aus:

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Sabine interessiert sich nicht für einzelne Abnehmtaktiken.

Sabine interessiert sich für das große Ganze, also Strategie statt Taktik.

Was ist der Unterschied?

Eine Strategie betrachtet das große Ganze (also alles, was dazu gehört, um die Lebensqualität zu erhöhen). Taktiken müssen Teil der Gesamtstrategie sein, da sie für sich genommen nur Strohfeuer sind (also das Zählen von Kalorien usw., das Ersetzen von Mahlzeiten mit Shakes, das Hungern,…). Mit einer Taktik kann man ein einzelnes Gefecht gewinnen, mit Strategie einen gesamten Krieg.

Es geht einer Sabine also nicht nur um das Abnehmen. Es geht ihr in erster Linie um eine nachhaltige, natürliche Ernährung.

Genau genommen geht es ihr darum, echte Nahrung zu sich zu nehmen, statt ‚Pappe‘, also gefüllt mit Nährstoffen, die es ihrem Körper erlauben, das Maximum herauszuholen. Zu Sabines eigenem Wohl.

Kann so eine Ernährung dick machen? Abnehmen würde also praktisch zum positiven Nebeneffekt werden, statt zum Hauptfokus der Bemühungen um eine nachhaltige, natürliche Ernährung.

Nahrungsergänzung sollte für Sabine wenn dann nur gezielt und mit Bedacht eingesetzt werden. Sie wollte nicht darauf hoffen, dass gewisse Superfood-Mittelchen das wieder gut machen würden, was eine schlechte Ernährung letztlich kaputt machte.

Sabine fokussiert sich auf eine möglichst natürliche, nährstoffreiche Ernährung, die zu ihren Bedürfnissen passt, anstatt von Diät zu Diät zu springen.

Außerdem geht es ihr nicht darum, alles wissen zu müssen, um eine Doktorarbeit in Ernährung schreiben zu können. Wie bei so vielen Aspekten im Leben geht es ihr nicht um Perfektion, sondern darum, 80% ihrer Ernährung auf die Reihe zu bekommen.

Es geht ihr nicht darum, von Allem Etwas zu machen, sondern das für sie Richtige.

Sie weiß, dass sie immer wieder ‚Fehler‘ machen wird, aber dass das OK ist, solange sie die wenigen, zentralen Aspekte beachtet, die es zu beachten gibt.

Und nicht zuletzt weiß eine Sabine, dass Ernährung einen gewissen Stellenwert in ihrem Leben haben muss – auch wenn ihr Alltag wie bei den meisten Menschen stressig ist. Sie ist sich also bewusst, dass Ernährung kein notwendiges und lästiges Übel ist, sondern etwas Schönes, das noch schöner wird, wenn man es mit lieben Menschen macht.

In dem Moment, in dem ich begann, wie eine Sabine zu werden, veränderte sich meine mentale Einstellung. Eine positive Veränderung trat ein, fast unmittelbar.

Ich hatte nun einen Fokus auf wirkliche Ernährung. Nicht mehr auf Diät. Und mit diesem Fokus bzw. dieser Ernährung hatte ich letztlich auch dauerhaften Erfolg. Soll heißen:

Seit 2012 bin ich wieder schlank und bleibe schlank.

Selbst, wenn ich mal Phasen habe, wo es wieder 2-3 Kilos nach oben gehen kann, weil ich den Fokus  etwas schleifen lasse, weiß ich jetzt immer, wo ich ansetzen muss, um wieder die Kurve zu bekommen. Und ich genieße diese Phasen des ‚Schleifenlassens‘ sogar, denn ich mache es bewusst.

Ich fühle mich wieder wohl in meiner Haut.

Es geht mir nicht darum, ein männliches Unterwäsche-Model mit Sixpack zu sein. Denn dafür muss man ganz andere Geschütze auffahren. Und ich bin nicht bereit, den Preis dafür zu bezahlen.

Vielmehr geht es mir darum, nicht das Gefühl zu haben, für immer und ewig eine Diät zu machen, für immer und ewig zu verzichten und ständig hungrig bzw. schlecht drauf zu sein. Im Gegenteil.

Ich esse mich satt, esse lecker (weil wahre, nährstoffreiche Lebensmittel) und es ist alles andere als exotisch.

Ernährung ist für mich wieder das geworden, was es sein soll: etwas Natürliches, das einen wichtigen Stellenwert in unserem Leben haben sollte, dem ich aber nicht meine ganze Energie und Zeit zuwenden will. Ich habe ja schließlich viele andere Sachen, die erledigt werden wollen.

Paradoxerweise ist es so, dass es nicht die klassischen Tipps rund ums Abnehmen sind, die mir geholfen haben. Eigentlich fast das Gegenteil…

Es war also mit Sicherheit nicht die alte bzw. altbekannte Ernährungspyramide, die das geschafft hat, bei der ja die Getreideprodukte sowie Obst die Basis der Ernährung bilden soll. Dass das ein großer Fehler sein kann, pfeifen mittlerweile die Spatzen von den Dächern.

In aller Kürze: Ich versuche, die Menge an Kohlenhydraten zu reduzieren (vor allem die der sogenannten schnellen Kohlenhydrate) und mich auf richtige Lebensmittel zu fokussieren. Ja, man könnte das kurz „Low Carb“ nennen – auch wenn die Definition mittlerweile sehr schwammig geworden ist, und es hier auf jeden Fall große Missverständnisse sowie schlichtweg falsche Informationen geben kann!

In der Anfangsphase, als ich wieder mein Wohlfühlgewicht erreichen wollte, musste ich einfach ein wenig aufpassen, keine der typischen Fehler zu machen – deren sich aber die meisten Menschen gar nicht bewusst sind! Nachdem ich mein Wohlfühlgewicht erreicht hatte, war alles dann noch einmal viel einfacher – also die Anpassungen der Ernährung, um nicht weiter abzunehmen und mein Gewicht zu halten.

Es war übrigens auch nicht „viel Sport“, was mir geholfen hat (auch wenn man das immer wieder hört). Denn wer bei der Ernährung nach wie vor essentielle Fehler macht, der wird auch trotz Sport maximal sein Gewicht halten. Und das ist dann frustrierend.

Auch habe ich das Gefühl, mich gesund zu ernähren. Erst Ende letzten Jahres hatte ich eine Blutuntersuchung, die weit über die Untersuchung hinausgeht, die ich beim jährlichen Gesundheitscheck mache. Meine Hämatologin war begeistert von dem, was sie da sah. Zum Glück ist sie aber auch eine Spezialistin, die nicht nur um den Einfluss der Ernährung auf die Blutwerte weiß (was zu erwarten ist), sondern auch, dass die alten Ernährungstipps zu überdenken sind.

Nahrungsergänzung nehme ich nur noch sehr selten, stattdessen sehr gezielt und mit Blick auf Qualität.

Aber das Beste daran:

Sozusagen nebenbei wurde ich mit meinen online Tipps rund ums Thema Ernährung auch noch zu einer Art Vertrauensperson für viele Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Nicht wenige von ihnen haben eine wahre Transformation hingelegt.

aus einer von mir betriebenen, exklusiven Facebook Gruppe

 

aus der gleichen Facebook Gruppe

 

aus einer Nachricht an mich

 

Werner aus Wien

Was gibt es Besseres, als aus einer negativen Erfahrung das Gute zu ziehen und es dann zum Wohle Anderer zu verwenden? Ich würde mir das Gleiche für Dich wünschen: Dass Du Dein Ziel erreichst und dann Andere damit inspirierst.

Irgendwie ist es schon fast wieder lustig, wenn man bedenkt, wie einfach es eigentlich ist, abzunehmen und schlank zu bleiben – sobald man sich auf das Wesentliche fokussiert, statt dem „funkelnden Diät-Syndrom“ zu erliegen.

Ich wünschte, ich hätte damals bei den ersten Anzeichen der ‚Schwangerenhaut‘ jemanden gehabt, der mir das erklärt hätte. Dann hätte ich mir einiges an Zeit und Frust gespart…

Aber nun ist ja alles wieder im Lot und am Ende des Tages hat doch wieder alles sein Gutes. Wer etwas Gutes in einer schlechten Erfahrung sucht, wird in der Regel auch fündig; davon bin ich felsenfest überzeugt.

Auf der nächsten und letzten Seite fasse ich die Unterschiede zwischen den Claudias und den Sabines zusammen, und Du erfährst, was die erfolgreichsten Sabines anders machen, als die Claudias dieser Welt.

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